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03.03.2010


Schutz von militärischen Feldlagern

Rheinmetall Konsortium baut Demonstrator– Interoperabilität im Focus

Rheinmetall ist von der europäischen Verteidigungsagentur EDA (European Defence Agency) damit beauftragt worden, einen Demonstrator für den länderübergreifenden Schutz von militärischen Einrichtungen und Objekten zu realisieren. Das deutsch-französische Projekt FICAPS (Future Interoperability of Camp Protection Systems) zielt darauf ab, gemeinsame vernetzte Schutzlösungen zur Verbesserung der Zusammenarbeit von Streitkräften unterschiedlicher Nationen (Interoperabilität) entstehen zu lassen.




Die Interoperabilität von militärischem Gerät und Systemen gewinnt immer mehr an Bedeutung für die Sicherstellung des gemeinsamen Erfolges im Einsatz.

Denn eine zunehmende Zahl von Auslandseinsätzen wird im Zuge des internationalen Konfliktmanagements im Verbund verschiedener Partnernationen durchgeführt.

Auf der Grundlage der nationalen Entwicklungen auf dem Gebiet der Schutzsysteme für Einrichtungen und Objekte der Streitkräfte im Einsatz haben Deutschland und Frankreich bereits 2005 beschlossen, ein bilaterales Projekt zur Interoperabilität derartiger Systeme durchzuführen. Ziel ist die Umsetzung und der Nachweis von operativen und technischen Lösungen mit einem gemeinsamen Schutzdemonstrator. Das Programm sieht eine dreijährige Bearbeitungsphase durch das beauftragte Konsortium vor.

Mit der formalen Abwicklung der industrieseitigen Arbeiten haben beide Regierungen die europäische Verteidigungsagentur EDA in Brüssel beauftragt. Eine dreijährige Vorbereitungs- und Abstimmungsphase konnte durch die Vertragsunterzeichnung erfolgreich abgeschlossen werden. Dabei zeichnet Rheinmetall als Hauptauftragnehmer des deutsch-französischen Industriekonsortiums für dieses Projekt mit einem Gesamtumfang von 8 Mio €.

Ansprechpartner
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Presse und Information
Oliver Hoffmann
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